Skypirinha GmbH
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Tandem, AFF und mehr 

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Safety first

Alle unsere Tandemmaster und AFF-Lehrer haben eine spezielle Ausbildung gemacht, bei der sie auf Herz und Nieren geprüft wurden. Darüber hinaus haben Ralph und Sunny eine Ausbildung nach amerikanischem Standard gemacht und können zusätzlich u.s.-amerikanische Lizenzen vergeben.

Die Basisausbildung
Die Ausbildung zum Tandemmaster bzw. AFF-Lehrer gliedert sich in 2 Teile. Die Basis ist die konventionelle Lehrberechtigung. Voraussetzung hierfür sind bereits mindestens 300 Sprünge und 2 Jahre im Sport. Während eines 14-tägigen Lehrgangs werden Grundlagen der Pädagogik und natürlich ein umfassendes Fachwissen abgeprüft.

Tandemmaster
Die Ausbildung zum Tandemmaster kann frühestens nach 500 Sprüngen begonnen werden und unter Voraussetzung einer konventionellen Lehrberechtigung. Weiterhin wird ein ärztliches Tauglichkeitsattest verlangt.
Wieder wird in einem 10-tägigen Lehrgang das Fachwissen geprüft und mehrere Ausbildungssprünge absolviert. Bei diesen Ausbildungssprüngen werden von so genannten „Tandemmaster-Examinern“ die unmöglichsten Situationen simuliert. Der Prüfungssprung ist dann eine Zusammenfassung des schlechtesten Tandempassagiers, den man sich nur vorstellen kann. Für die Verlängerung dieser Lizenz wird alle 3 Jahre ein ärztliches Tauglichkeitsattest verlangt, eine Mindestzahl von 60 Tandemsprüngen in den 3 Lizenzjahren oder ein Überprüfungssprung mit einem „Examiner“ und die Teilnahme an einem Sicherheitsseminar.

AFF-Lehrer
Auch der angehende AFF-Lehrer benötigt die konventionelle Lehrberechtigung, mindestens 500 Sprünge und das ärztliche Tauglichkeitsattest. Die Ausbildung gliedert sich in eine lange Vorbereitungsphase, bei der sich der angehende AFF-Lehrer eigenverantwortlich um Übungssprünge kümmert und in der Ausbildung bereits assistiert. Der 10-tägige Lehrgang dient dann fast ausschließlich der Überprüfung dieser Vorbereitung. 10 Tage lang werden die Anwärter geprüft in Theorie und Praxis. Durch ein umfangreiches Punkteschema wird dann über Bestehen und Nichtbestehen entschieden. Während der Prüfungssprünge wird von den AFF-Lehrern verlangt alle Situationen im Freifall zu handeln, die denkbar sind. Wer diese Schule besucht hat, lässt sich so schnell von keinem Schüler überraschen. Auch diese Lizenz ist nur 3 Jahre gültig. Zur Verlängerung wird wie beim Tandemmaster ein ärztliches Attest, mindestens 60 AFF-Sprünge in den 3 Lizenzjahren oder ein Überprüfungssprung mit einem „Examiner“ und die Teilnahme an einem Sicherheitsseminar verlangt.

Unsere Gurtzeuge
Schon aus eigenem Interesse sind wir stets darauf bedacht unserem Material eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Da wir mit euch gemeinsam am Schirm hängen, könnt ihr sicher sein, dass unsere Gurtzeuge einer regelmäßigen Wartung unterliegen. Ralph kann als ausgebildeter Fallschirmtechniker die Sicherheit der Gurtzeuge überprüfen und sofort eingreifen, wenn erste Spuren des Verschleißes auftreten.

Der Reserveschirm
Sollte einmal mit dem Hauptschirm etwas nicht in Ordnung sein haben wir immer einen vollkommen gleichwertigen Reserveschirm dabei. Der Reserveschirm ist ebenso tragfähig, lenkbar und stabil, wie der Hauptschirm. Ralph ist in der besonderen Packtechnik des Reservepackens ausgebildet, auch diese Ausbildung bedarf einer intensiven theoretischen und praktischen Vorbereitung. Nicht ausgebildete Packer lassen wir nicht an unsere Schirme Hand anlegen.

Das AAD  
Alle unsere Gurtzeuge sind mit einem AAD (Automatic Activation Device) ausgestattet. Dieses misst ununterbrochen die Höhe über Grund und die Sinkgeschwindigkeit. Sobald die festgelegten Werte überschritten werden wird automatisch der Reserveschirm geöffnet. Sollten euren Tandemmaster im Freifall also beide Arme abfallen, werdet ihr trotzdem an einem geöffneten Schirm zu Boden kommen.

Die RSL
Die Reserve Static Line ist ebenfalls eine Sicherheitsvorrichtung zum Öffnen des Reserveschirms. In dem Moment in dem der Hauptschirm abgetrennt wird öffnet der wegfliegende Tragegurt automatisch den Reserveschirm. Als weitere Funktion kann dein Tandemmaster den Reserveschirm durch die RSL mit der rechten oder der linken Hand aktivieren.

Die Flugzeuge
Beide Flugzeuge, aus denen wir Sprünge durchführen sind zugelassene Absetzflugzeuge für Fallschirmspringer. Durch die extra-breite Tür ist der Pilatus Porter nicht nur besonders bequem, sondern auch besonders sicher. Die Piloten sind auf die Besonderheiten des Absetzens von Fallschirmspringer ausgebildet und haben schon viele Flugstunden auf Sprungplätzen gesammelt.
Der Pilatus Porter ist ein ausgesprochen guter Gleiter und benötigt im Ernstfall nur wenige Meter zum sicheren Landen. Er wird häufig auch für Starts und Landungen im unwegsamen Gebirge verwandt und ist in Europa eines der beliebtesten Flugzeuge auf Sprungplätzen.